Technische Schwerpunkte
Mikrocontroller bilden neben der klassischen Elektronik unseren Schwerpunkt.
Besonders die Controllerfamilien von Motorola (68HC05, 68HC08, 68HC11,
68HC12, 683xx, MPC), Hitachi H8/500 und Atmel (AVR) werden von uns in verschiedenen
Applikationen eingesetzt. Die Programmierung erfolgt überwiegend in C.
AVR ein moderner 8-bit Mikrocontroller
Die AVR-Mikrocontroller von Atmel sind relativ jung und bieten eine große
Leistungsbandbreite. Sie sind schneller, kleiner, preiswerter und einfacher zu programmieren als
andere Controller. Die eigentliche CPU hat einen RISC-Kern in Harvard-Architektur
und bearbeitet die meisten Befehle in einem Taktzyklus. Damit sind Rechnerleistungen
erzielbar, die einem 16-bit Controller entsprechen. Das kleinste Mitglied der AVR-Familie
wird in einem 8 Pin DIL oder SOIC Gehäuse geliefert. Ein Taktgenerator (1MHz) ist auf dem
Chip integriert. Die großen MEGA-AVRs sind in einem 64 Pin TQFP-Gehäuse untergebracht und
bieten viele Zusatzfunktionen. Die Taktfrequenz reicht hier bis 12 MHz.
Alle AVRs verfügen über Flash-ROM und können deshalb on-board programmiert
werden. Der Befehlssatz wurde für Hochsprachen ausgelegt, so daß
Compiler schnelle und kompakte Programme erzeugen können. Inzwischen
sind eine Vielzahl
an Tools verfügbar.
Im Zuge der ersten Versuche mit dem Chip haben wir das Beispiel-Programm LEDTEST des
AVR-Demoboards etwas abgewandelt. Anstatt Rechenzeit mit einem Softwarezähler zu
verschwenden wird nun ein Timer verwendet. Darüber hinaus wird der Controller in
der Zeit bis zum nächsten Timer-Interrupt in den Idel-Mode (eine Art Sleep-Mode)
geschaltet. Der Sourcecode steht hier zum Download bereit.
Download: ledtest2.zip
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